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Information

Kirchliches Leben in Zeiten des neuen Coronavirus SARS-CoV-2


Liebe Gemeindemitglieder, liebe Bürgerinnen und Bürger, die Pandemie durch das Coronavirus stellt die ganze Welt vor große Herausforderungen. Auch das kirchliche Leben ist stark beeinträchtigt. Doch alle Maßnahmen, die in den letzten Wochen getroffen wurden, dienen dem geordneten Umgang mit der zum Teil sehr gefährlichen Erkrankung. Und es ist beeindruckend, wie viele Menschen sich auf die durch die Politik auferlegten Beschränkungen positiv einlassen und damit in phantastischer Weise Verantwortung übernehmen. Danke dafür!

Im Folgenden sollen ein paar wichtige Informationen zur Situation des kirchlichen Lebens derzeit gegeben werden.

 

Alle Gemeindeveranstaltungen, inklusive aller Ostergottesdienste sind ohne Ausnahme abgesagt. Es bleibt nun abzuwarten, wie es für die Zeit nach dem 19. April aussehen wird. 

 

Trauerfeiern finden im Moment noch statt, allerdings nur unter freiem Himmel und ausschließlich unter Anwesenheit naher Familienangehöriger ersten und zweiten Grades. Gesang aus Liedheften muss ausgesetzt werden. Abstandsregelungen und Hygienevorschriften sind dringen einzuhalten.

Weitere Informationen dazu und grundsätzlich zu Gottesdiensten finden Sie auf folgender Seite der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland:

https://www.ekmd.de/aktuell/corona/gottesdienste.html 

 

Viele weitere Angebote für geistliches Leben daheim finden Sie auf der Website des Kirchenkreises Apolda-Buttstädt.

https://www.kirchenkreis-apolda-buttstaedt.de/kontakt-und-service/nachrichten/gottesdienst-und-mehr-in-der-krisenzeit.html

 

Die Glocken rufen zum Gebet

Liebe Gemeindeglieder! Liebe Mitbürger!

 

Wir möchten Ihnen heute etwas über das Läuten der Glocken in unseren Gemeinden erzählen.

Glocken gibt es seit über 5000 Jahren.Seit ungefähr 1500 Jahren werden sie im Christentum als Rufinstrumente und als Zeichen für liturgische Handlungen eingesetzt. Mit ihren weltumspannenden Klängen verbinden sie die Kulturgeschichten der Menschheit und sprechen Menschen an, gleich welcher Hautfarbe, welcher ethnischen Herkunft, welcher Nation sie auch immer sein mögen. Glocken rufen zum Gebet und zur Fürbitte, sie zeigen Zeit und Stunde an und erinnern an die Ewigkeit.

In unseren Gemeinden gibt es ganz unterschiedliche Läuteordnungen. Am Sonntag laden die Glocken zum Gottesdienst ein. Zu den verschiedensten kirchlichen Feiern wird geläutet, zu Taufe, Hochzeit und Beerdigung. Am Samstagabend wird in vielen Gemeinden der Sonntag eingeläutet. In manchen Gemeinden, wie etwa in Buttstädt, läuten jeden Tag die Glocken um 7 Uhr, um 12 Uhr und um 18 Uhr. Das sogenannte „Angelus“-Läuten. Dieses Läuten ist eine Einladung zum Gebet am Morgen, am Mittag und am Abend.

In Zeiten der Not und Sorge möchten wir Sie alle einladen, ein Läuten zur Mitte und am Ende des Tages in Ihren Orten zu praktizieren und wahrzunehmen. Jeden Mittags 12 Uhr und am Abend um 21 Uhr sollen für fünf Minuten die Kirchenglocken läuten, in aller Vielfalt und in Gemeinschaft mit vielen Kirchen in Stadt und Land.

Sie läuten als Zeichen,  dass Gott da ist. Ihm will ich vertrauen, dass er uns und die ganze Welt in seinen Händen hält. Sie läuten als Zeichen des Dankes an die Menschen, die sich in diesen Tagen ganz besonders um andere kümmern.

Als Zeichen der Verbundenheit sind zusätzlich alle Menschen eingeladen, während des Glockengeläutes am Abend eine Kerze ins Fenster zu stellen. Vielleicht beten wir zusammen ein Vaterunser und denken an die Menschen, die dann, wie wir, am Fenster daheim, im Altenheim oder im Krankenhaus stehen. Lassen Sie uns so ein Netz aus Licht und guten Gedanken knüpfen. Bleiben Sie behütet!

 

Evelin Franke, Anne Simon und Andreas Simon

Einen kleinen Gottesdienst für daheim finden Sie


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