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Angedacht

Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. (Lk 57,74)

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut. (LK 59,54)

 

Waren Sie im Urlaub mal Boot fahren? Paddeln oder lieber doch mit Motor? Wir saßen auch mal auf einem Tretboot Marke Eigenbau. Damit ließ sich das Sprichwort, die Letzten werden die Ersten sein live erleben. Je langsamer man reist, desto mehr kann man erleben.

Doch in einer anderen Hinsicht, bekommt der Vers erst sein Gewicht. Die Letzten werden die ersten sein. Das lässt man sich doch gern sagen. Ich höre das ständig, dass Leute sich als die „Letzten“ fühlen, die Im-Stich-Gelassenen, die Ausgebeuteten, die Verratenen. Überall wittert man Misstrauen und Betrug. Kaum eine Tür, die nicht mindestens zweimal rumgeschlossen ist. Ständig Gefahr. Was könnte ich verlieren, wo den Kürzeren ziehen? Nicht mit mir! Bloß nicht!

In so einer verzweifelten Gesellschaft kann so eine Haltung die letzte Waffe sein. „Du wirst schon sehen, alles kommt zurück! Heute hast du Macht über mich, heute bin ich unterlegen aber hör gut hin: Die Letzten werden die Ersten und die Ersten werden die Letzten sein!“ Denken Sie, Jesus hat das so gemeint? War er einer, der uns

Selbstverteidigung und Selbstrechtferti-gung beibringen wollte? Wer diesen Vers als Speerspitze gegen „die anderen“ ergreift, gegen die Feinde, der richtet letztlich die selbige gegen sich. Ich glaube, wenn es nach Jesus ginge, könnten wir ruhig öfters mal die ersten sein. Die Ersten, die ihre Tür aufmachen, die anderen die Hand reichen, die vergeben, vertrauen und sich angreifbar machen.

Wer möchte sich überhaupt anmaßen zu sagen, er gehöre zu jenen Letzten und sitzt am gut gedeckten Tisch und kriecht unter die warme Daunendecke. Mit seinem Wort von den Ersten und Letzten richtet sich Jesus gegen jene, die meinen, vor ihm als besonders gerecht gelten zu müssen, die sich über andere erheben und sei es als stilisierte Opfer.

Für Jesus gilt vielmehr: „Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“ Fassen wir uns an die eigene Nase und nicht um Erster zu sein, sondern einfach so.

 

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