Unsere Kirchen

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Angedacht

Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. Lk 1,78-79

 

Wann geht uns endlich ein Licht auf? Anstatt die Menschheit aus dem verheerenden Vernichtungswahnsinn vergangener und aktueller Kriege etwas lernt und erkennt, dass militärische Gewalt keine Option bietet, die unsere Welt besser oder sicherer machen würde, fordern manche, man solle genau das Gegenteil tun und die Vergangenheit vergessen, einen „Schlussstrich ziehen“. Dabei ist das Erinnern so wichtig. Es gibt keine Kultur ohne Erinnerung. Und letztere bedeutet nichts, wenn sie die dunklen Flecken ausspart. Es heißt nicht umsonst „aus Fehlern lernt man“. In der deutschen Geschichte, insbesondere mit Blick auf die Nazi-Herrschaft zwischen 1933 und 1945, wurden unendlich viele und schreckliche Fehler gemacht, die man niemals relativieren oder gar vergessen darf. Dazu mahnt auch alljährlich der sogenannte Volkstrauertag im November. Ohne Vergangenheit keine Zukunft.

Das gilt ebenso für den christlichen Glauben. Was wäre dieser ohne seine Geschichte. Auch diese spart dunkle Stellen nicht aus. Das Christentum muss sich auch erinnern, muss sehen und verstehen, wo im Namen des Glaubens falsch gehandelt wurde und ebenso daraus lernen. Radikalismus und Unterdrückung von anders Denkenden und Glaubenden muss entgegengewirkt werden. es Und es muss auch immer wieder um Vergebung gebeten werden.

Gelingt uns das, dann bekommen wir freie Sicht. Dann können wir uns im Licht Gottes sehen. Wer ehrlich um Vergebung bittet, dem wird vergeben. Wir werden dann des göttlichen Lichtes würdig und würdig des göttlichen Kindes, das in der dunklen Jahreszeit unsere Welt erhellt. Als Menschen, die der Vergebung bedürfen und darum wissen, werden wir auch würdig, uns zu Christus unters Kreuz zu stellen und Gottes gnädige Vergebung zu empfangen.

Schließlich, als jene, denen vergeben wurde, werden auch wir in die Lage versetzt, zu vergeben, die Waffen zu strecken und andere die Hand zu reichen. Wir richten unsere Füße auf den Weg des Friedens, der uns von der Dunkelheit ins Licht führen wird.

 

 

 

 

 

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