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Angedacht

Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR. Lev 19,32

In meiner Tätigkeit als Pfarrer erlebe ich es immer wieder. Die ältere Gruppe der Gemeindemitglieder, insbesondere jene, die altersbedingt keiner Berufstätigkeit mehr nachgeht, ist die größte und stabilste. Die etwas sperrige Ausdrucksweise im vorangehenden Satz, das werden sie ahnen, hängt damit zusammen, dass oftmals Menschen aus eben jener Altersklasse nicht so gern als Alte oder Rentner oder Senioren bezeichnet werden möchten. Das Alter steht in unserer Gesellschaft nicht sehr hoch im Kurs. Insbesondere das Ausscheiden aus der Berufstätigkeit oder die stärker werdenden körperlichen Gebrechen werden immer wieder als unerwünscht und als Verlust dargestellt. Was bin ich noch wert, wenn ich einmal alt bin?

Im kirchlichen Leben findet sich dieses Phänomen auch und es ist geradezu paradox. Obwohl die, und jetzt sage ich einfach mal, Senioren die größte, stabilste und aktivste Gruppe der Gemeindemitglieder bilden, wird der Fokus allzu oft auf die notwendige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verengt. „Wo bleibt der Nachwuchs?“, fragt man allerorten. Und dabei werden Phänomene wie der demographische Wandel gänzlich vergessen. „Früher gab es auch bei uns Christenlehre, warum heute nicht mehr?“  Meistens liegt das tatsächlich daran, dass man in den kleinen Dörfern kaum noch Kinder und erst recht keine getauften Kinder mehr findet. Und wie ist das mit den Menschen mittleren Alters? Sie arbeiten oft viel, nehmen große Fahrtwege für alles möglich in kauf. Das Familienleben steht naturgemäß im Vordergrund, nicht selten sind es Zerwürfnisse und Probleme in den Familien, die den Menschen Kraft rauben und das Bedürfnis an Spiritualität verblassen lassen.

In der Bibel steht die Ehrfurcht vor dem Alter in unmittelbarem Zusammenhang mit der Gottesfurcht. Das Alter ist kein Defizit, es ist die Basis und das Wissen unserer Gesellschaft. Es ist die Lehre aus der Vergangenheit. Es ist das allsonntägliche Gebet in der kleinen Dorfkirche. Es ist der Bewahrer des Glaubens.

 

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