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Impuls

„Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend - gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben.“

Ich muss an die Geschichte vom süßen Brei denken. Viel hatten sie nicht, aber das Wenige, das sie hatten, nämlich der süße Brei, das wurde nicht leer.

Der Monatsspruch für Oktober erinnert an eine wichtige Aufgabe: denen zu geben, die weniger haben als man selbst. Im Islam ist das Almosengeben eine der fünf Säulen des Glaubens. Und auch in anderen Religionen, etwa im Hinduismus, Almosen für  Bettelmönche oder für Witwen, dort gehört das selbstverständlich dazu.

In unserem Wortschatz existiert das Wort Almosen nur mit vielen negativen Beiklängen. „Ich brauch doch von denen keine Almosen!“ Auf Almosen angewiesen zu sein, erscheint als erniedrigend. Almosen zu geben als ungewöhnlich. Wem auch? Bei uns geht’s doch allen relativ gut. Außerdem kümmert sich der Sozialstaat um die, die Almosen brauchen. Wem könnte ich von dem geben, wovon ich genug habe?

Wer hat nichts verdient, missbraucht vielleicht noch meine Gabe? Gibt es vielleicht auch nicht  materielle Almosen?

„Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend - gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben“.

Manchmal haben wir ja selber Angst zu kurz zu kommen. „Soo gut geht’s uns nun auch wieder nicht. Wir haben schließlich auch unsere Nöte und Sorgen.“ Den Blick zu weiten und mit zu bedenken, wer etwas von mir brauchen könnte, hilft den eigenen Reichtum wahrzunehmen und zu schätzen, dankbar zu sein, für das was man selbst hat und an anderer Stelle demütig das Almosen Anderer für sich anzunehmen.

Und wir Rastenberger werden ja sogar beim Wandern durch unsern schönen Ort, auf die „Almose“, immer an diese gute alte Praxis erinnert!

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