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Angedacht

Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Joh 20,21

 

Sendung, ist der deutsche Begriff für das lateinische Wort missio. Mission heißt gesandt werden. Das Wort wird seit dem 16. Jahrhundert für die Bemühung um die Gewinnung Ungetaufter für den christlichen Glauben verwendet. Es handelt sich zunächst um einen spezifisch christlichen Begriff, der jedoch der Sache nach ein Phänomen beschreibt, welches auch in anderen Religionen zu beobachten ist. Im Zentrum missionarischer Aktivität steht die Gewinnung nicht oder anders Glaubender für einen bestimmten Glauben.

Jesus sagt zu seinen Jüngern, dass sie Gesandte sind, so wie er auch selbst, ein Gesandter seines Vaters sei. Er will Menschen für den Glauben an Gott gewinnen und beauftragt, zu missionieren.

Im Matthäusevangelium wird konkreter ausgeführt, was mit dieser Sendung gemeint ist. Im 28. Kapitel wird Jesus zitiert: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Das Letzte, Jesu Mit-Sein in unserem Leben, ist manchen Menschen

tröstlich. Doch seine Aufforderung, anders Glaubende seiner Lehre entsprechend zu beeinflussen, sorgt bei vielen modernen, globalisiert denkenden Menschen für Unverständnis. Glaube wird in der Regel als Privatsache angesehen. Zwangstaufen oder religiöse Unterdrückung sind ethisch nicht zu rechtfertigen. Die Welt hat sich verändert. Aus den Fehlern der Jahrhunderte sind noch heute Lehren zu ziehen. Und doch sind Christen auch Gesandte. Sie sollen erkennbar sein, sich der Lehre Jesu aussetzen und selbst verkündigen. Dass Gott die Liebe ist und dass er will, dass sich seine Schöpfung entfaltet, dass Selbstsucht und Gewalt nicht sein dürfen, davon sollen wir erzählen. Und wir sollen es auch selbst nach Kräften vorleben.

Wir sind Gesandte des liebenden Gottes, damit diese Liebe durch uns an immer mehr Orten erkennbar wird und aufblüht. Wir sollten uns miteinander unterhalten, wie wir das schaffen.

 

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