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Andacht

„In ihm leben du weben und sind wir.“ Wieviel Freude Arbeit machen kann, das merkt man manchmal erst, wenn man keine hat oder wenn man gerade nicht die Arbeit leisten kann, die man gern macht. Ich habe gerade fünf Monate Elternzeit hinter mir. Und ich möchte keinesfalls sagen, dass das keine Arbeit gewesen wäre. Im Gegenteil, es war manchmal sogar ganz schön viel zutun, mit Kinderbetreuung, Haushalt, Schulkinder im Distanzunterricht begleiten und was sonst noch so anfiel. Jetzt bin ich jedenfalls zurück und glücklich damit. Fraglich ist, wie lange die Freude anhält. Ich kenne mich auch anders. Wo mir alles zu viel wird und ich mich danach sehne, mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können oder zumindest etwas anderes zu tun, als zu arbeiten. Viele Menschen gehen ganz in ihrer Arbeit auf, manchmal soweit, dass sie sich darin verlieren. Andere wissen gar nicht richtig, wozu sie gebraucht werden. Oder sie empfinden ihre Arbeit als sinnlos oder sie vermissen die Wertschätzung anderer für das, was sie leisten. Arbeit, Freund und Feind des Menschen zugleich.

Ich denke, dass diese gefühlsmäßige Zerrissenheit in Bezug auf die Arbeit vor allem auch ein Problem unserer westlichen industrialisierten Welt ist. Oftmals ist uns doch gar nicht mehr klar, warum oder für wen wir das alles tun. Die Anforderungen sind zu komplex und differenziert.

Anders vielleicht dieser Korbflechter (siehe Titelblatt), der sein Produkt hat, vom Entwurf bis zum Verkauf. Er lebt aus seiner Hände Werk. Er steht für sein Produkt gerade aber er sorgt auch dafür, dass es gut wird und der Kunde zufrieden ist. So jedenfalls meine romantische Vorstellung.

Der Monatsspruch aus der Apostelgeschichte verändert aber nochmal meine Perspektive. Ich lese aus ihm eine Mahnung: „Hey, mach die Augen auf! Du bist nicht Herr deines Erfolges! Wahrscheinlich wirst du nie ganz zufrieden sein. Aber denke dran, Gott ist in allem was du tust dabei! Begegne du ihm in Demut und Dankbarkeit! Durch Gott leuchtet alles Tun.“

 

 

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