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Angedacht

Kriegsgedenken findet hierzulande vielerorts Ausdruck in Tafeln, die die Namen Gefallener und derer festhalten, die an Kriegshandlungen beteiligt waren. An manchen Orten wurden solche Namenslisten explizit dem „Heldengedenken“ gewidmet.

Im November, immer am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres, ist der sogenannte Volkstrauertag angesiedelt. Vor dem Buß– und Bettag gestalten viele Kirchengemeinden mit Andachten oder anderen Aktionen eine „Friedensde-kade“. Zehn Tage dreht sich dabei vieles um das Thema Frieden.

Das sind zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf den gleichen Gegenstand, „Heldengeden-ken“ gegen „Friedensgedenken“.

Die Propheten des Alten Testaments stehen deutlich der zweiten Perspektive nahe. Leben in Frieden bedeutet ihnen allerdings mehr als die bloße Abwesenheit von Krieg. „Israel erkannte in einem Leben in Frieden die Heilsmitteilung Gottes. Frieden, Schalom wünschten die Menschen einander als Ausdruck eines Lebens in Freiheit, Gerechtigkeit und Sicherheit.“ („Gerechtigkeit schafft Frieden, Deutsche Bischofskonferenz 1983/91, S. 11)

Und dieser umfassende Friedensbegriff gründet in dem Bund mit Gott, im Glauben, wohlwissend, dass dieser Friede niemals ganz realisiert wurde und bedenkend, dass auch das Volk Israel durch kriegerische Handlungen schuldig geworden ist, wie jedes Volk. Der Glaube drückt sich in der Orientierung an Gottes Geboten aus. Jeder muss durch sein Handeln am Frieden mitwirken, darin wird Gott erkennbar. Die Propheten hoffen, dass es spätestens am Ende der Zeit so weit sein wird, wenn immer wieder Menschen die „Werke der Gerechtigkeit“ (Jes 32,17) üben, sie selbst Frieden machen, dass „Schwerter zu Pflugscharen und Spieße zu Sicheln“ umgeschmiedet werden.

Der Krieg kennt keine Helden, nur Leid und Ungerechtigkeit. Die wahren Helden Gottes sind die, die den Frieden lieben und je nach ihren Möglichkeit alles tun, diesen hier und da zu verwirklichen.

 

 

 

 

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